Diversity

bedeutet Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Menschen. Wir leben in einer Welt, in der die Vielfalt von Lebensformen und -entwürfen real ist. Diversity schätzen zu lernen stellt den positiven gesellschaftlichen Gegenentwurf zu Diskriminierung dar.

In Diversity-Trainings oder -Workshops biete ich Ihnen die Möglichkeit, sich mit vielfältigen Identitätsdimensionen wie z.B. Geschlecht, Sexualität, Herkunftskontext, Sozialer Status, Alter einführend oder auch vertiefend auseinanderzusetzen. Mein Angebot dient zur Schärfung des Bewusstseins für Diskriminierungsmechanismen und die Entstehung und Wirkung von Vorurteilen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene. Dabei steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung und den eigenen Werten und Verhaltensweisen im Fokus. Bestandteil des Lernens wird auch die sogenannte 'Intersektionalität' sein - Mehrfachzugehörigkeit/en zu verschiedenen Identitätsdimensionen - mit den dazugehörigen möglichen Auswirkungen.

In einem geschützten Rahmen können die Teilnehmenden eigene Erfahrungen in die Diskussionen einbringen, ihre Einstellungen kritisch hinterfragen und einen sichereren Umgang mit Differenz erwerben.

Ziel von Diversity Trainings ist es, die individuelle Diversity-Kompetenz und Teamfähigkeit zu erweitern und das Organisationsklima zu verbessern.
Ich bin ausgebildet und unterrichte nach dem Prinzip von "Eine Welt der Vielfalt e.V., Berlin".
Zudem habe ich eine Anti-Bias -Weiterbildung der ADL im Januar 2020 absolviert.

 

"Wer der Norm entspricht, kann dem Irrtum erliegen, dass es sie nicht gibt. Wer der Mehrheit ähnelt, kann dem Irrtum erliegen, dass die Ebenbildlichkeit mit der die Norm setzenden Mehrheit keine Rolle spielt. Wer der Norm entspricht, dem oder der fällt oft nicht auf, wie sie andere ausgrenzt oder degradiert. Wer der Norm entspricht, kann sich oft ihre Wirkung nicht vorstellen, weil die eigene Akzeptanz als selbstverständlich angenommen wird. Aber Menschenrecht gelten für alle. Nicht nur für diejenigen, die einem ähnlich sind. Und so gilt es achtsam zu sein, welche Sorten der Abweichung, welche Formen der Andersartigkeit als relevant für Teilhabe oder als relevant für Respekt und Anerkennung ausgegeben werden. Und so gilt es zuzuhören, wenn diejenigen, die abweichen von der Norm, erzählen, wie es sich im Alltag anfühlt, ausgegrenzt und missachtet zu werden - und sich in diese Erfahrung erst einmal hineinzuversetzen, auch wenn sie einem selbst nie widerfahren sein mag."
(Caroline Emcke: Gegen den Hass. 2019. FISCHER Taschenbuch. S. 107)